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Schützen Sie, bevor es bei einer älteren Person zu einem zweiten Sturz kommt

Schützen Sie, bevor es bei einer älteren Person zu einem zweiten Sturz kommt

Nach einem Sturz gilt die größte Sorge der Familien meist nicht der bereits eingetretenen Verletzung. Es ist die nächste. Wie lässt sich verhindern, dass es erneut passiert?

50% der älteren Menschen, die stürzen, erleiden innerhalb eines Jahres einen weiteren Sturz.

Quelle: Bella Beorlegui, M., Esandi Larramendi, N., und Carvajal Valcárcel, A. (2017). «La prevención de caídas recurrentes en el paciente anciano», Gerokomos.

Das ist weder Zufall noch Pech. Es ist wie ein Münzwurf, der in der Hälfte der Fälle schlecht ausgeht — und der zweite Sturz ist, gerade weil er einen bereits durch den ersten Sturz geschwächten Körper trifft, meist schlimmer als der erste, nicht gleich schwer.

Die ersten 24-48 Stunden sind entscheidend

Wenn gerade ein Sturz passiert ist, ist eine ärztliche Untersuchung immer ratsam. Manche Verletzungen, besonders am Kopf, zeigen nicht sofort Symptome — beobachten Sie die Person in den folgenden Stunden aufmerksam.

Warum der zweite Sturz besonders heikel ist

Die Angst vor einem erneuten Sturz ist die Nebenwirkung, die am meisten Schaden anrichtet: Sie schränkt die Beweglichkeit ein, und je weniger sich die Person bewegt, desto mehr baut sie ab. Das ist ein Kreislauf, den man so früh wie möglich durchbrechen muss. Der Person zu helfen, ihr Vertrauen zurückzugewinnen, ist genauso wichtig wie jede andere Maßnahme.

Und es gibt noch etwas, das kaum jemand offen ausspricht: Nach dem ersten Sturz wissen Sie, dass es passieren kann. Es ist keine abstrakte Möglichkeit mehr — es ist eine konkrete Erinnerung, mit einem Geräusch, einem Ort, einem Telefonanruf, den Sie nicht noch einmal erhalten möchten. Damals konnten Sie es nicht verhindern. Dieses Mal, mit dem Wissen, das Sie jetzt haben, können Sie tatsächlich etwas anders machen.

Sie können nicht verhindern, dass der Körper erneut das Gleichgewicht verliert. Aber Sie können entscheiden, was passiert, wenn das geschieht. Ein Kopfschutz, den Sie schon heute anlegen, macht den Unterschied, ob der zweite Sturz nur ein weiterer Schreck ist oder der, den Sie wirklich gefürchtet haben.

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Schritt 1: ärztliche Untersuchung

Bevor irgendeine andere Maßnahme ergriffen wird, sollte der Arzt die Ursache des Sturzes abklären. Überprüfen Sie auch die Medikamente, das Schuhwerk und die Sehkraft — oft stecken behandelbare Faktoren dahinter.

Schritt 2: die Umgebung sofort anpassen

✔ Lose Teppiche entfernen
✔ Haltegriffe im Badezimmer anbringen
✔ Die Beleuchtung in Fluren und Schlafzimmer verbessern
✔ Genau den Ort überprüfen, an dem der erste Sturz passiert ist — er wiederholt sich häufig, wenn er nicht behoben wird

Schritt 3: Rehabilitation und Bewegung

Physiotherapie nach einem Sturz hilft dabei, das Vertrauen beim Gehen zurückzugewinnen und die für das Gleichgewicht wichtigen Muskeln zu stärken. Es ist nicht nur körperlich: Jede gut verlaufende Sitzung verringert auch die Angst, die die Hälfte des Problems ausmacht.

Schritt 4: aktiver Schutz, ohne auf einen zweiten Sturz zu warten

Der erste Sturz ist bereits Warnung genug — man muss nicht auf einen zweiten warten, um zu handeln. Bei einem Risiko von 50% im kommenden Jahr ist Abwarten keine Vorsicht, sondern ein Münzwurf mit etwas, das wirklich wichtig ist.

Ein SafeSeniors-Kopfschutz ist eine der einfachsten Entscheidungen, die eine Familie nach einem ersten Vorfall treffen kann: leicht, unauffällig und dafür gemacht, jeden Tag getragen zu werden, ohne wie ein medizinisches Hilfsmittel auszusehen. Er verhindert nicht, dass der Körper erneut stolpert — aber wenn es wieder passiert, verändert er grundlegend, was danach geschieht.

Häufig gestellte Fragen

Gilt das Risiko von 50% für alle gleichermaßen, oder hängt es von der Person ab? Es hängt von der Ursache des ersten Sturzes ab und davon, ob diese behoben wird — aber es ist der Referenzwert, den Fachleute verwenden, um zu entscheiden, wie stark die Prävention priorisiert werden soll. Es ist kein Urteil, sondern ein Grund, jetzt zu handeln.

Wie lange dauert es, bis das hohe Risiko „vorübergeht“? Das erste Jahr nach einem Sturz ist das mit dem höchsten Risiko. Deshalb ist es in den ersten Monaten besonders wichtig, Umgebung, Bewegung und Schutz gleichzeitig zu verstärken.

Lohnt sich der Schutz, wenn wir das Haus bereits angepasst haben? Ja — die Anpassung des Hauses verringert das Risiko zu Hause, deckt aber nicht die Straße, den Park oder das Haus eines Angehörigen ab. Der Schutz begleitet die Person überallhin, nicht nur dort, wo die Umgebung bereits angepasst wurde.

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