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Ich hatte Angst, dass sie stürzt – noch mehr, wie sie sich stoßen würde

Ich hatte Angst, dass sie stürzt – noch mehr, wie sie sich stoßen würde

Stürze machen Angst. Aber es gibt etwas, das noch mehr Angst macht.

Der Gedanke, wogegen man dabei stoßen könnte.

Eine Ecke. Ein Tisch. Ein Heizkörper. Ein Stuhl.

Denn oft ist nicht der Sturz das Problem. Es ist der Stoß.

Ein Sturz ohne ernsten Stoß kann ein Schreck sein. Ein Schlag auf den Kopf kann alles verändern.

Die Stellen im Haus mit dem höchsten Stoßrisiko

Man muss nicht in einem gefährlichen Haus wohnen, damit ein Risiko besteht. Es reichen die Möbel und Gegenstände, die es in jedem Haushalt gibt:

Bereich Typisches Risiko
Wohnzimmer Ecken von niedrigen Tischen, Anrichten und Armlehnen in Kopfhöhe beim Stürzen
Küche Kanten der Arbeitsplatte, halb geöffnete Schranktüren
Flure Türrahmen, Regale oder Möbel, die in Laufwegen stehen
Badezimmer Kanten von Badewanne und Waschbecken sowie Böden, die feucht bleiben
Schlafzimmer Nachttische und Heizkörper neben dem Bett

Quelle: Sanitas — Cómo prevenir accidentes en el hogar de un mayor.

Warum die genaue Oberfläche, gegen die man stößt, so wichtig ist

Nicht jeder Stoß ist gleich, selbst wenn der Sturz derselbe ist. Die Gerichtsmedizin erklärt das klar: ein Aufprall auf eine harte und schmale Oberfläche – etwa die Kante eines Tisches – konzentriert die gesamte Kraft auf eine sehr kleine Fläche, was den Druck auf den Schädel erhöht und ein Hämatom wahrscheinlicher macht. Derselbe Sturz auf eine breite und etwas weichere Oberfläche verteilt dieselbe Kraft auf mehr Fläche, wodurch der Schaden meist geringer ausfällt.

Quelle: Patología forense y neurología asociada de los traumatismos craneoencefálicos, SciELO.

Das ist der Grund, warum zwei Stürze, die gleich dramatisch aussehen, völlig unterschiedlich enden können: der eine in einem Schreck, der andere in einem Notfall. Es hängt nicht nur davon ab, wie man fällt, sondern wogegen der Kopf im letzten Moment genau stößt —etwas, das sich fast nie vollständig vorhersehen oder kontrollieren lässt.

So passiert es im echten Leben

Sie steht vom Sofa auf, um die Fernbedienung aufzuheben, die zu Boden gefallen ist. Sie verliert für eine Sekunde das Gleichgewicht, nicht mehr. Aber diese Sekunde führt sie direkt zur Kante des Couchtischs, nicht zum Teppich, der einen halben Meter weiter liegt. Der Unterschied zwischen einem Schreck und einem Notfall entscheidet sich oft genau in diesen Zentimetern.

Wie Sie das Risiko verringern, ohne das Haus umzubauen

Selbstklebende Eckenschützer an niedrigen Tischen und Möbeln mit scharfen Kanten —sie sind günstig und in wenigen Minuten angebracht.

Laufwege freihalten. Wenn Sie ein Möbelstück umgehen müssen, um einen Raum zu durchqueren, steht dieses Möbelstück am falschen Platz.

Schränke und Schubladen immer schließen nach dem Gebrauch, besonders die, die sich auf Kopfhöhe befinden.

Gute Beleuchtung in Fluren und nächtlichen Laufbereichen, damit Hindernisse zu sehen sind, bevor man darüber stolpert.

Wenn ein Möbelstück ausgetauscht werden muss, sollten Sie Modelle mit abgerundeten Kanten statt scharfer, gerader Ecken wählen —besonders bei Couchtischen und Nachttischen.

Niedrige Möbelstücke, die kaum genutzt werden, aus dem Weg räumen. Ein Hocker oder ein Beistelltisch „für alle Fälle" wird oft genau zu dem Hindernis, an dem sich jemand stößt.

All das verringert das Risiko. Aber es beseitigt es nicht vollständig —und genau hier kommt die andere Hälfte des Schutzes ins Spiel: der Schutz, den man trägt, nicht der, der am Möbelstück sitzt.

Die SafeSeniors™ Stoßschutz-Kopfhaube dämpft den Aufprall an der empfindlichsten Stelle, ganz gleich, gegen welche Ecke, welches Möbelstück oder welchen Boden es geht. Leicht, diskret, für das ganztägige Tragen.

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Häufig gestellte Fragen

Spielt es wirklich eine so große Rolle, wogegen man stößt? Ja —derselbe Sturz kann in einem Schreck oder in einem Notfall enden, je nachdem, ob der Kopf auf eine breite Oberfläche oder auf eine schmale, harte Kante trifft, denn das verändert den Druck, der an dieser Stelle auf den Schädel wirkt.

Lohnt es sich, Eckenschützer anzubringen, wenn man ohnehin vorsichtig ist? Ja, gerade weil das größte Risiko in den Momenten liegt, in denen niemand den Stolperer vorhersehen kann, nicht in denen, in denen bereits aufgepasst wird.

Und wenn sie trotzdem stürzt und sich stößt? Bewahren Sie Ruhe, beobachten Sie, wie sie in den ersten Minuten reagiert, und wenn Bewusstlosigkeit, Verwirrtheit auftritt oder Blutverdünner eingenommen werden, ist das ein Grund für dringende ärztliche Hilfe. Die vollständige Anleitung finden Sie unter Wie erkennt man, ob ein Schlag auf den Kopf bei einer älteren Person ernst ist?

Das Haus anzupassen hilft. Aber Sie können nicht jede Ecke, jedes Möbelstück, jeden Fehltritt absichern. Was Sie tun können, ist dafür zu sorgen, dass der Stoß, falls er kommt, auf etwas trifft, das ihn abfedert, bevor er den Schädel erreicht.

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